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Am Samstag, den 12. September, ist es am Morgen noch recht frisch. Zehn Aktive gehen mit Rechen, Gabeln, Sense und zwei Motorhandmäher an die bevorstehende Arbeit bei den Kaskadenweihern.

Der Osthang oberhalb der Kaskadenweiher ist mit Brombeeren stark überwachsen. Damit wieder eine Pflanzenvielfalt aufkommen kann, muss dieses Gestrüpp zurück geschnitten werden. Das Schnittgut wird weg transportiert. Mit einem kleinen Bagger ist der obere Bach im Gebiet der Kaskadenweiher vom Schwemmgut befreit worden. Sobald der Dorenbach wieder mehr Wasser führt, werden die hinteren Tümpel über den gereinigten Bach mit frischem Wasser versorgt. Wie sich herausstellt ist diese Arbeit von höchster Dringlichkeit gewesen. Dieser Bachlauf ist mit Schlick beinahe aufgefüllt gewesen und die Wasserzuführung zu den Tümpeln wäre immer schlechter geworden oder hätte gar nicht mehr funktioniert. Kaum sind wir mit den Arbeiten fertig gewesen, hat ein Libellenpaar Eier in den nun gut besonnten Weiher abgelegt. Jetzt heisst es warten auf den Regen und schauen, wie sich dieses Gebiet im Frühjahr entwickelt, was an Pflanzen und Tieren sich frisch ansiedelt.
Nach einem grossen Dankeschön vom Präsidenten des Fördervereins, einer kleine Stärkung, etwas Süssem und vor allem Getränken für den Durst geht es heim unter die Dusche.

Bilder H-U. Jundt, G. Borer