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Der Herbst klingt langsam aus. Die Bäume haben einen grossen Teil der bunten Blätter bereits verloren. Der Winter steht vor der Tür.

Sechs Aktive und der Präsident des Fördervereins, Th. Jundt, sowie der Präsident der Stiftung Herzogenmatt (Dr. B. Schmidt) und drei Gymnasiasten der International School legten am Samstag tüchtig Hand an.

Bei den Kaskadeweihern entlang des Dorenbachs wurde das Schilf gemäht und weggetragen. Im oberen Teil des Naturschutzgebietes setzten Tüchtige die Gebüsche auf den Stock, damit der Blick gegen Westen über das Gebiet wieder frei ist. Sind dort doch vor allem im Frühjahr ab und zu Rehe oder Füchse unterwegs.

Als Drittes wurde das Absetzbecken beim Weierbach, oberhalb des grossen Weihers mit Hilfe eines Kleintrax der Firma Alabor, vom Schlick befreit. Vor etwa zehn Jahren reinigte man diesen Tümpel von Hand mit Schöpfer und Schaufel. Damals floss mancher Schweisstropfen. Der ausgeräumte Tümpel wird sich über den Winter mit Regenwasser füllen. Durch diese Reinigung ist die Wasserqualität wieder gut und das Absterben der Pflanzen und Tiere kann verhindert werden. Frösche und Wasserpflanzen werden sich gut entwickeln. Beim Abpumpen kamen Kaulquappen der Geburtshelferkröten zum Vorschein. Diese überwintern im Schlick und verwandeln sich erst im Frühjahr zu Kröten. Eine grosse Anzahl Grasfrösche und einige wenige Grünfrösche wurden wie die Kaulquappen herausgelesen und in andere Weiher getragen.

Leider mussten auch ein Karpfen und ein Goldfisch heraus genommen werden. Sie befinden sich nun im Allschwilerweiher in einer neuen Umgebung. Schade, dass immer noch Fische im Naturschutzgebiet ausgesetzt werden. Auch Wasserpflanzen, darunter die seltene Wasserfeder (Hottonia palustris) wurden in die kürzlich reparierten Weiher versetzt, damit sie sich dort ausbreiten können. Das Ausbaggern dauerte für einmal länger als zwölf Uhr. Die Brötchen und der Kaffee mit Kuchen schmeckten anschliessend umso besser.

Bilder H.U. Jundt, G. Borer