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Sonnenschein und herrliches, mildes Wetter begrüsste am Samstag, den 14. November, zehn Helfer und Helferinnen in der Herzogenmatt.

Zwei Weiher in der Vernetzung entlang dem Weierbach mussten gereinigt werden. Diese Pflegearbeiten sind notwendig, damit die Tümpel nicht verlanden und so als Laichgebiete für Frösche und Kröten kaum mehr genutzt werden. Ein Teil der Helfer erledigte diese Arbeit. Die andere Gruppe hat die Gebüsche um die trockengelegten Weiher zurück geschnitten und die jungen Schilftriebe aus den beiden trockenen Tümpel entfernt. Ohne diese Pflegearbeiten überwuchern die Gebüsche das Gebiet und das Schilf breitet sich rasch aus und kann kaum mehr zurückgehalten werden. Diese trockengelegten Weiher werden im Frühling wieder durch Regenwasser gefüllt. Sie dienen den Geburtshelferkröten als Laichgebiet. Danach ging es zu den Unkenbecken. Aus diesen wurde das Wasser entfernt, der Regen wird sie mit frischem Wasser füllen, damit im nächsten Frühsommer die Unken darin laichen können. Die Unken bevorzugen Laichgebiete ohne andere Bewohner. Sie sind echte Pioniere.

Der Blick ins Gebiet von der Sitzbank im oberen, östlichen Teil der Herzogenmatt ist durch Gebüsch verdeckt. Diese Sträucher sind bei diesem Pflegeeinsatz herunter geschnitten worden. Jetzt kann jedermann wieder von dort das Gebiet beobachten.

So viele Arbeiten sind bereits erledigt worden und noch haben wir über eine Stunde den Gebüschsaum entlang dem Herzogenmattweg zurückzuschneiden. Dank dem Einsatz aller Helfer und Helferinnen wurde auch dies erledigt. Das Naturschutzgebiet und deren Vernetzung ist bereit für die "Winterruhe".

Zum Schluss konnten sich alle an den gefüllten Brötchen und den Süssigkeiten stärken. Auch Getränke und Kaffee standen bereit. Für diesen grossen Einsatz dankten der Präsident der Stiftung und der Präsident des Fördervereins allen Helferinnen und Helfer.