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Eine dicke Schneedecke liegt über der Herzogenmatt. Die ganze Landschaft ist wie verzaubert.

Die Gebüsche sind unter einem Schneemantel versteckt. Wie Schneemänner schmücken sie das Naturschutzgebiet. Die Äste der Bäume sind von der Schneelast stark nach unten gebogen. Am Morgen herrscht grosse Stille im Naturschutzgebiet. Spuren im Schnee verraten das Treiben der Vögel und Rehe. Sie alle sind auf Nahrungssuche. Stille herrscht auch auf den Weihern. Diese sind mit einer dicken Eisschicht überzogen. Die Amphibien sind schon seid dem Herbst in ihrer Winterruhe. Einige überwintern im Weiher am Grund im Schlick, andere haben sich an Land unter einer schützenden Erd- oder Laubdecke verkrochen. Erst im Frühjahr werden sie wieder ihre Biotope aufsuchen.

Die Enten sind sicher auf den teilweise eisfreien Allschwiler-Weiher geflogen, dort werden sie auch von Spaziergängern gefüttert.

Eigentlich wäre ein Einsatz des Fördervereins Herzogenmatt am vergangenen Samstag geplant gewesen, dieser wurde aber abgesagt. Die Märchenlandschaft lud eher zu einem Spaziergang ein.

Bilder: Hans-Ulrich Jundt, Georg Borer