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Schlüsselblumen, Lungenkraut, Wiesenschaumkraut und viele andere Wiesenblumen, dazu kommen Sträucher wie der Schwarzdorn (prunus spinosa) und einige Wildkirschbäume, alle sind in voller Blüte. Ein herrliches, buntes Bild. Die Luft ist angereichert mit süssem Blütenduft. Viele Bienen, Wildbienen, Hummeln und andere Insekten fliegen von Blüte zu Blüte.

In den Weihern sind bereits die Kaulquappen der Grasfrösche unterwegs. Bald gesellen sich die der Kröten dazu. Grasfrösche und Kröten sind längst wieder in ihre Standorte zurückgekehrt. Geburtshelferkröten, Unken und Laubfrösche sind noch nicht zu den Laichorten unterwegs, die mögens wärmer.

Die ganze Idylle ist leider getrübt durch zwei ausgesetzte Rotwangenschmuckschildkröten. Schade, dass es immer wieder Leute gibt, die meinen für ihren Liebling sei ein Biotop, wie die Herzogenmatt, der richtige Lebensraum, dabei schaden diese Fleischfresser nur, denn sie gehören einfach nicht in einen Weiher bei uns und müssen mühsam eingefangen werden.

Aktive des Fördervereins und andere Helfer haben am vergangenen Samstag eine feste Abschrankung entlang des grossen Weihers angebracht. Jetzt wird das Beobachten der Tiere im Wasser für die Kinder etwas sicherer. Ein Sturz ins Nass wird so hoffentlich vermieden.

Im Gebiet der Blockschutthalden wurden während dem Samstageinsatz zwei kleine Becken eingebracht und mit Wasser gefüllt. Sie sollen den Gelbbauchunken als Laichgebiete dienen. Diese Unkenart in der Herzogenmatt zu halten und die Population zu vergrössern ist unser Ziel. Wir hoffen dass diese Amphibien, die typische Flachwasserbewohner sind, die neuen kleinen Tümpel annehmen. Noch aber sind sie nicht unterwegs. 

Bilder H.U. Jundt, G. Borer